Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

ÖDP nominiert Landtags- und Bundestagskandidaten

Auf einer Mitgliederversammlung hat die ÖDP Würzburg ihre Direktkandidaten nominiert. Für den Bundestag wurde der 48-jährige derzeitige Pressesprecher der Partei, Raimund Binder, aufgestellt. Binder zeigte sich überzeugt, dass die ÖDP bundespolitisch ein zukunftsweisendes Programm habe: „Unsere seit Jahren richtigen Positionen zum Atomausstieg, zur Besteuerung von Finanzgeschäften und zur Umweltpolitik sind mittlerweile auch in Berlin mehrheitsfähig.“. Die ÖDP sei eine unabhängige Partei, weil sie konsequent auf Konzernspenden verzichte. „Dies sollte in Zeiten unbegrenzter Einflussnahme von Interessensverbänden ein besonders wichtiges Kriterium für die Bundestagswahl sein“, denkt Binder.

Die Kreisvorsitzende Dagmar Dewald (47) wurde zur Landtagsdirektkandidatin für den Wahlkreis Würzburg Stadt gewählt. Sie sieht ihren Schwerpunkt in der Familienpolitik. Die „beschämende Debatte“ um das Betreuungsgeld zeuge von „maßloser Überschätzung der institutionellen Betreuung“ und zugleich von einer „Verzweckung von Kindern und Eltern für kurzfristige wirtschaftliche Interessen“. „Häusliche Erziehung muss endlich wieder anerkannt werden als unersetzlicher Beitrag zur Heranbildung junger Menschen zu verantwortungsvollen Erwachsenen.“ Damit Mütter und Väter ihre Verantwortung ohne finanzielle Not ausüben könnten, fordere die ÖDP ein steuer- und versicherungspflichtiges Erziehungsgehalt.

Für den Bezirkstag schicken die Ökodemokraten den Landschaftsgärtnermeister Wolf von Bodisco (Wahlkreis Würzburg Stadt) ins Rennen, der für vor allem für soziale und kulturpolitische Aufgaben im Bezirk eintritt.

Quelle: http://www.oedp-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-nominiert-direktkandidaten-fuer-bundes-land/

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