Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Weg frei für Brücke zum neuen Campus Nord

Bis zu 1.000 Studierende und Bedienstete der Universität pendeln mehrmals täglich zwischen den beiden Campusteilen am Hubland. Tendenz steigend – denn die Universität wächst auf dem Gelände der ehemaligen Leighton Barracks weiter. Problematisch jedoch: Zwischen den Campusbereichen Hubland-Nord und Süd verläuft die stark befahrene Kreisstraße „Am Galgenberg“.

Eine Fuß- und Radwegebrücke soll dieses Sicherheitsrisiko künftig unterbinden. Wie Würzburgs Landtagsabgeordneter Oliver Jörg mitteilte, hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags dem Vorhaben im Umfang von rund 2,8 Mio. Euro zugestimmt. Jörg hatte gemeinsam mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm und dem Haushaltspolitiker Peter Winter mehrmals auf die Dringlichkeit des Baus hingewiesen: „Über die jetzige Fußgängerampel kann der tägliche Strom an Pendlern nicht bewältigt werden. Wenn die Straße wild überquert wird, besteht ein erhebliches Sicherheitsrisiko“, so Jörg.

Dank der Brücke werde auch der Verkehr stadtaus- wie stadteinwärts besser fließen können – ein Erleichterung gerade auch für den Pkw-Verkehr von und nach Gerbrunn.

Die insgesamt 137 Meter lange Beton-Brücke wird sich bogenförmig über die Kreisstraße spannen. Mit einer Breite von 3,50 Metern und einer moderaten Neigung der Brückenrampen von weniger als 4% ist die Brücke für Menschen mit Behinderung ebenso geeignet wie für Radfahrer.

Bevor mit dem Brückenbau begonnen werden kann, müssen die beiden schadstoffbelasteten ehemaligen Offiziersgebäude abgerissen werden, die sich im Baufeld des nördlichen Brückenbereichs befinden.

Quelle: http://www.csu.de/dateien/verband/6130000000/cs-news.pdf

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