Weinberge. Symbolfoto: Pascal Höfig
Weinberge. Symbolfoto: Pascal Höfig

Frankenwein wird teurer

Die fränkischen Winzer hatten mit verschiedenen Wetterschwankungen und tierischen Plagen diese Saison zu kämpfen, deshalb ging man ursprünglich auch von einer qualitativ und quantitativ schlechteren Ernte aus. Im Moment ist laut Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim in Franken von einem durchschnittlichen Ertrag von 81 Hektolitern Most pro Hektar auszugehen, so die Süddeutsche Zeitung.

Somit liegen die fränkischen Winzer über dem Durchschnitt der vergangenen sieben Jahre, der bei 73 Hektolitern liegt. Die deutsche Konkurrenz hat allerdings laut Deutschem Weininstitut Ertragseinbußen im Durchschnitt von 18 Prozent, so berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Jahrgang 2017

Der Jahrgang 2017 passt hervorragend zu den herausragenden Weinen aus 2015 und 2016. Sie sind aromatisch, eher leicht, aber haben doch eine leichte Säure. „Die Weine sind keine Alkoholbomben, sondern Weine mit ausgeglichenem Charakter“, sagte Hermann Mengler von der Fachberatung für Kellerwirtschaft und -technik des Bezirks Unterfranken dazu, so die SZ.

Investitionen bedeuten teureren Wein

Dennoch müssen sich die Winzer mit vermehrten Investitionen auf die verhärtenden Wetterbedingungen wie trockene Winter, frühe Blüte, Spätfröste und nasse Sommer auch zukünftig vorbereiten. Diese Investitionen in, zum Beispiel vermehrten Frostschutz, werden sich in den Preisen bemerkbar machen, so Artur Steinmann, Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes, in der Süddeutschen Zeitung.

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